Stiftungsausstellung

Propst Eibach: „stiften ist notwendig“
Stiftungsausstellung in Alsfeld eröffnet

Alsfeld. „Stiften tut gut – den Stiftenden und den Begünstigten – und stiften ist notwendig“, betonte der Propst von Oberhessen, Klaus Eibach, bei der Eröffnung der Stiftungsausstellung der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN), und der Diakonie am 7. Mai in der Dreifaltigkeitskirche in Alsfeld.

Während die Erwartungen einzelner und der Gesellschaft an die Kirche in den letzten Jahren enorm gestiegen seien, seien die Finanzmittel nicht mit den Aufgaben - beispielsweise in der Notfallseelsorge, der Migrations- und Asylarbeit – mit gewachsen. Gott erwarte von uns, so Eibach, „Kreativität und Phantasie, „damit niemand sich in unserer Gesellschaft verlassen fühlen muss“. Stiftungen „bieten die einzigartige Chance, über das eigne Leben hinaus Gutes zu tun.“

Der Projektleiter der EKHN-Stiftungsinitiative, Pfarrer Rüdiger Bieber, informierte über die erfreuliche Tatsache, dass in Deutschland wieder verstärkt von Privatleuten Stiftungen errichtet würden. „Stiftungen erfüllen wichtige gesellschaftliche Aufgaben und sind unverzichtbare Bausteine innerhalb unserer Gesellschaft.“

Ein treffendes Beispiel dafür ist die am 3. Mai in Alsfeld gegründete Stiftung „Suchthilfe, Jugend- und Familienberatung“, deren Zweck die Unterstützung der Jugend- und Drogenberatungsstelle ist.

Das Dekanat Alsfeld mit Dekan Dr. Jürgen Sauer, der zugleich Beauftragter für die Stadtkirchenarbeit ist, ist Gastgeber der Ausstellung, die bis zum 17. Mai in der Alsfelder Dreifaltigkeitskirche zu sehen ist.

Der Propst für Oberhessen, Klaus Eibach, betont: "Stiften tut gut - den Stiftenden und den Begünstigten - und stiften ist notwendig."

Der Projektleiter der Stiftungsinitiative, Pfarrer Rüdiger Bieber, betont, dass die Stiftungsinitiative zur Reaktivierung des kirchlichen Stiftungswesens  hervorragend in die heutige Zeit passt. Verstärkt wird die Verantwortung einzelner Menschen für das Gemeinwohl gefordert. Bürgerinnen und Bürger in Alsfeld haben die Zeichen der Zeit erkannt und die Stiftung "Suchthilfe, Jugend- und Familienberatung" am 3. Mai mit einem Startkapital von 120.000 € gegründet. 

 

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